• Internationales Renommee der Schweizer Gesellschaften.
  • Vorteile in der Kapitalbeschaffung.
  • Handels- und Gewerbefreiheit, geringe Regelungsdichte.
  • Keine staatliche Bewilligung zur Gründung von Unternehmen.
  • Vermögenssteuersatz von 0,2 Promille.
  • Keine Erbschaftssteuer.
  • Pauschale Einkommensbesteuerung für russische Staatsbürger möglich zu einem Steuersatz von ca. 1 – 3  % vom Welteinkommen.
  • Möglichkeit von Immobilienerwerb und Aufenthaltsbewilligung für russische Staatsbürger in der Schweiz.

Detaillierte Informationen unter: www.lcg-swiss-consult.ch

  • Unbeschränkte Aufenthaltserlaubnis in Luxemburg für Privatpersonen, die bedeutende Vermögenswerte bei Luxemburger Banken verwalten lassen
  • Auch nicht Ansässige können uneingeschränkt Direktor einer LUX-Kapitalgesellschaft sein
  • Staatliche Absicherung für Guthaben bei Luxemburger Banken
  • Nicht regulierter, unbegrenzter, mehrwertsteuerfreier Erwerb von physischem Gold zum London-Fixing
  • Völlig anonyme Gestaltbarkeit von Kapitalgesellschaften durch Inhaberaktien ohne Aktienregister
  • Freie, formlose Übertragung von Inhaberaktien als Tafelgeschäft
  • Niedrigster Mehrwertsteuersatz (15%) in der Europäischen Union
  • Auch die Holdinggesellschaften profitieren von den Vorteilen der Doppelbesteuerungsabkommen, die Luxembourg mit Drittstaaten abgeschlossen hat
  • Sondervergünstigungen für ansässige E-Commerce-Gesellschaften
  • Die Liquidationserlöse einer Lux-Kapitalgesellschaft werden steuerfrei an den Aktionär ausgeschüttet
  • Grundsätzliche Gesamtbesteuerung von Lux-Kapitalgesellschaften  mit 28%

Ausnahmeregelungen:

  • Alle aus Holdingtätigkeit erzielte  Gewinne (Dividenden/ Veräusserungserlöse) bleiben in Luxemburg steuerfrei und werden unter bestimmten Bedingungen steuerfrei an den Aktionär ausgeschüttet (keine Dividendensteuer)
  • Kapitalgesellschaften, die fremdes oder eigenes  Geistiges Eigentum, Copyrights von Software, Lizenzen, Patente, Geschmacksmuster etc. verwerten, zahlen nur eine Steuer von 6% auf die erzielten Gewinne
  • Gewinne von Investmentfonds sind steuerfrei und werden steuerfrei an die Privatanleger ausbezahlt
  • Gewinne von Privaten Vermögensverwaltungsgesellschaften sind steuerfrei und werden steuerfrei an den Aktionär ausgeschüttet
  • Securitization – Gesellschaften können gewinnsteuerfrei gestaltet werden. Die Ausschüttung an den Aktionär ist steuerfrei

Detaillierte Informationen unter:         www.lcg-luxembourg.com

Warum es vom Vorteil sein könnte, eine Gesellschaft in Liechtenstein zu gründen?

Hier ist eine klare Zusammenfassung:

  • Sichere Banken mit staatlichen Einlagegarantien.
  • Einfache  Bankkonteneröffnung für Privatpersonen. Keine Anwesenheitspflicht in Liechtenstein zur Kontoeröffnung. Ausgabe von Kreditkarten ohne Banknamen und Kontoinhaber.
  • Einfache Bankkonteneröffnung für juristische Personen und offshore Gesellschaften.
  • Anonyme Gründung und Verwaltung von Stiftungen und Gesellschaftsstrukturen über reglementierte Treuhänder.
  • Steuerfreie Vermögensverwaltung über Stiftungen, Anstalten und Trustgesellschaften.
  • Sicherstellung langfristiger Nachfolgeregelungen über Stiftungen.
  • Versorgung von Angehörigen und ausgewählten Drittpersonen im Todesfall über Familienstiftungen.
  • Vermögenssicherung über Stiftungen. Stiftungsvermögen nicht pfändbar. Stiftung von den Erben nicht anfechtbar. Stiftung muss keinen wohltätigen Zweck verfolgen.
  • Steuerfreie Erträge bei Holdinggesellschaften (Kapitalanlagen jeder Art, Halten von Beteiligungen, Halten von immateriellen Rechten, Halten von Grundstücken).
  • Steuerfreie Ausschüttung an die Anteilseigner.
  • Steuerfreie Erträge bei Sitzgesellschaften (Handel mit Waren aller  Art, Verwertung von Patenten, Lizenzen, und sonstigen Rechten, Erbringung von Dienstleistungen, Vermittlungs- und Beratungstätigkeiten aller Art).
  • Steuerfreie Ausschüttung an die Anteilseigner.
  • Internationale Handelsgeschäfte über Aktiengesellschaften sind steuerfrei. Bei Ausschüttungen an Aktionär fallen 4% Couponsteuer an.
  • Vermögensübertragung  und  Vermögenssicherung  über Trustverträge unter Beibehaltung der Kontrolle und Einflussnahme des Treugebers.
  • Steuerfreiheit auf die Gewinne sowohl für den Treugeber als auch den  Treunehmer.
  • Trustvermögen nicht pfändbar oder anfechtbar.
  • Mehrwertsteuersatz von 7,6% .

Detaillierte Informationen hierfür gibt es unter:    www.lcg-liechtenstein.li

Durch den “Investor Protection Act” können europäische Firmen in den USA leichter verklagt werden.

An Hollywood beißen sich nicht nur Schauspieler die Zähne aus – auch Weltkonzerne sind schon an der Traumfabrik gescheitert. Nachdem der französische Medienriese Vivendi 2000 mit dem kanadischen Unternehmen Seagram fusioniert und die Universal Studios übernommen hatte, fuhr der Konzern zunächst herbe Verluste ein – 2002 waren es 23,3 Mrd. Euro. Dennoch verkündete der Chef von Vivendi Universal öffentlich, dem Unternehmen gehe es “besser als gut”. Vorigen Herbst wurde er deshalb zusammen mit einem weiteren Vivendi-Manager in Frankreich angeklagt. Doch auch in den USA hat die Sache ein Nachspiel: Kleinaktionäre aus den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien und den USA haben Vivendi in New York vor Gericht gebracht. Sie behaupten, der Konzern habe die prekäre finanzielle Lage damals beschönigt und seine Investoren getäuscht. Es geht um Schadensersatz in Milliardenhöhe.

Über die Kontinente hinweg: Nach dem Investor Protection Act können US-Gerichte auch Unternehmen belangen, die ihren Sitz nicht in den USA haben.

Dass ein ausländisches Unternehmen wie Vivendi in den USA vor Gericht landet, kam bislang nur vereinzelt vor. Nun aber könnte das Risiko für europäische Firmen steigen, von der amerikanischen Klageindustrie belangt zu werden. Das Repräsentantenhaus in Washington hat jüngst einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die Zuständigkeit der Gerichte für Wertpapierbetrug gewaltig ausdehnt: Selbst wenn sich die Tat hauptsächlich im Ausland abspielt, könnten amerikanische Gerichte fortan darüber urteilen. Allerdings steht noch die Entscheidung des Senates über die neue Regel aus.

Sollte der Entwurf zum Gesetz werden, hätte er erhebliche Auswirkungen auf deutsche Unternehmen, sagt Stephan Holzinger, Vorsitzender des Berater-Netzwerkes Crisis And Litigation Communicators Alliance. “Diese könnten fortan deutlich einfacher vor US-Gerichte gezerrt werden.” Und zwar durch die Hintertür, durch einen Passus im Investor Protection Act (IPA), der wiederum Teil des Gesetzeskomplexes zur “Wall-Street-Reform und zum Schutz der Verbraucher” ist.

Der IPA soll die Befugnisse der US-Börsenaufsicht SEC erweitern, zum Schutz der Anleger. In einem kleinen Abschnitt befasst er sich zudem mit dem Thema “exterritoriale Gerichtsbarkeit” bei Wertpapierbetrug. Diesem Abschnitt zufolge wären US-Gerichte fortan auch dann juristisch zuständig, wenn in den USA zwar Beihilfe zum Betrug geleistet wurde, die Haupttäter jedoch im Ausland sitzen. Ebenso dürften die US-Gerichte über Fälle urteilen, die sich zwar außerhalb der USA abgespiel haben, sich jedoch gravierend auf die USA auswirken.

“Der ganze Investor Protection Act ist als Reaktion auf die Wirtschaftskrise zu verstehen. Aber mit diesem speziellen Passus haben die Politiker eindeutig überreagiert”, sagt Thomas Harrold, US-Anwalt und Berater der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer. Bevor die Regelung in das Gesetz geschrieben wurde, hatte ein New Yorker Beschwerdegericht eine Sammelklage ausländischer Aktionäre zu entscheiden. Die hatten eine australische Bank und deren US-Tochter beschuldigt, Geschäftsbücher manipuliert und damit die Investoren betrogen zu haben. Das US-Gericht wies die Klage ab – jedoch nicht, weil es sich für unzuständig hielt. Die Richter befanden nur, der Betrug habe sich vor allem in Australien und nicht in ausreichendem Maße in den USA abgespielt. Daraufhin entbrannte ein heftiger Rechtsstreit über die Befugnisse der US-Judikative. Demnächst wird sich der Oberste Gerichtshof der USA, der Supreme Court, mit dem Fall befassen.

Viele deutsche Unternehmen fürchten das amerikanische Rechtssystem. So gilt in den USA der Grundsatz: Jeder trägt seine Kosten selbst. Für den Kläger ist das nicht unbedingt ein Problem. Er kann mit seinem Anwalt ein Erfolgshonorar aushandeln: Der Jurist verdient nur, sofern er den Prozess gewinnt. Zu leiden hat die andere Partei. “In den USA ist das Kostenrisiko für den Beklagten höher als in Deutschland, denn er muss seine Verteidigungskosten selber tragen”, sagt Christian Stempfle, Experte für internationales Prozessrecht in der Kanzlei Nörr Stiefenhofer Lutz. “Viele Kläger spekulieren darauf, dass dem Beklagten irgendwann das Geld knapp zu werden droht und er sich lieber auf einen Vergleich einlässt, als auf das Prozessende zu warten – weil er es sich nicht mehr leisten kann.”

Berater Stephan Holzinger von der Crisis And Litigation Communicators Alliance betrachtet die Regelung im IPA ohnehin als Werk der Lobbyisten. “Dahinter dürften die umstrittenen US-Klägerkanzleien stecken”, sagt er. “Durch deren häufig aggressives öffentliches Vorgehen kann die Reputation der beklagten Unternehmen schwer geschädigt werden. Ich bin mir nicht sicher, ob deutsche Unternehmen darauf vorbereitet sind, was sie im Gerichtssaal der öffentlichen Meinung erwarten kann.”

Nach dem geplanten US Investor Protection Act (IPA) kann schon der Austausch von Informationen beispielsweise von Fonds- und Asset-Managern mit US- Anwälten oder Wirtschaftsprüfern zu einem Investorenbetrug auf amerikanischem Boden und damit zu einem Gerichtsstand in den USA führen – auch ohne sonstigen US- Bezug.

Ab 2010 werden Unternehmen in Deutschland anders besteuert

In 2010 sind einige steuerrechtliche Änderungen in Kraft getreten.

Umsatzsteuer
Die Umsatzsteuer für Firmen aus dem Hotelgewerbe ist für die Übernachtungen von 19 auf sieben Prozent gesunken. Dabei ist ohne Belang, wann der Vertrag bzw. Reservierung abgeschlossen wurden. Hauptsache der Kunde nutzt das Zimmer ab dem 1. Januar 2010.

Gewerbesteuer
Wurden seit 2008 Zinsen, Mieten, Pachten, Leasing- und Lizenzgebühren zur Bemessungsgrundlage hinzugerechnet, um die fällige Gewerbesteuer zu ermitteln, so sinkt ab 2010 der Finanzierungsanteil von Mieten und Pachten für Immobilien von bisher 65 Prozent auf 50 Prozent.

Abschreibungen
Für die Abschreibung so genannter „geringwertiger Wirtschaftsgüter“ ist ab Jahreswechsel ein Wahlrecht vorgesehen. Die Unternehmeschefs dürfen entweder das alte Verfahren beibehalten, indem Anschaffungen bis zu einem Nettowert von 150 Euro werden sofort abgeschrieben werden und Anschaffungen zwischen 150.01 Euro und 1000 Euro landen in einem Pool, der über fünf Jahre mit jeweils 20 Prozent abgeschrieben wird. Anderenfalls schreiben sie künftig alle Einkäufe bis 410 Euro sofort ab und notieren alle Güter, deren Wert 150 Euro übersteigt, in einer separaten Liste.

Erbschaftsteuer
Die Belastungen im Erbfall für Geschwister und deren Kinder, die sich in der Steuerklasse II befinden, sinken. So werden bei einer Erbschaft bis zu einem Wert von 52000 Euro nur noch 15 Prozent fällig (bisher: 30 Prozent), bis 256000 Euro 20 Prozent (30 Prozent). Der Freibetrag in Höhe von 20000 Euro bleibt unverändert.

Firmennachfolge
Ab Silvester bleiben 85 Prozent des übertragenen Betriebsvermögens steuerfrei, wenn der Juniorchef das Unternehmen weitere fünf Jahre (bisher: sieben Jahre) fortführt. In diesem Zeitraum darf die Lohnsumme nicht unter 400 Prozent (alt: 650 Prozent) der Ausgangssumme sinken. Diese Regelung gilt nur bei Betrieben mit mehr als 20 (alt: zehn) Mitarbeitern.

Das gesamte Betriebsvermögen bleibt für den Nachfolger steuerfrei, wenn er die Firma weitere sieben Jahre führt und die Lohnsumme am Ende nicht unter 700 Prozent (alt: 1000 Prozent) der Ausgangssumme sinkt. Auch diese Neuerung gilt nur für Unternehmen, die mehr als 20 Mitarbeiter beschäftigen.

Wer sich für weitere wichtige Änderungen für Sebstständige interessiert, findet eine plausible Zusammenfassung unter: “Änderungen für Selbstständige 2010

Warum sich Deutsche selbstständig machen

Je länger die Krise dauert, umso attraktiver wird für viele Arbeitnehmer die berufliche Selbstständigkeit. Wenn auch nicht im Haupterwerb, so eine Studie. Für die meisten ist sie ein zweites Standbein, das Zusatzverdienst verspricht. Andere wollen damit testen, ob eine neue Laufbahn hält, was sie verspricht.

Die Gründungsneigung in Deutschland hinkt weiterhin deutlich hinter der bei den europäischen Nachbarn hinterher. Nur neun Prozent der Deutschen sind selbstständig. Und nur etwa jede fünfte Beschäftigte hierzulande kann sich grundsätzlich vorstellen, ein eigenes Business zu gründen.

Dennoch halten das fast genauso viele für beruflich attraktiv und sehen in der Selbstständigkeit eine Chance – trotz oder gerade wegen der aktuellen wirtschaftlichen Situation, so das Ergebnis der Untersuchung “Zukunft Selbständigkeit”, für die das Entrepreneurship Center der Ludwig-Maximilians-Universität München und die Direktvertriebsorganisation Amway 900 Berufstätige in Deutschland befragte.

Keine Vollzeit-Gründer

Besonders lukrativ ist für die Studienteilnehmer offenbar, zunächst Gründer im Nebenerwerb zu werden. 80 Prozent würden sich dafür entscheiden. Immerhin sieht die Mehrheit derzeit kaum Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln. Die Zahl derjenigen, die sehr unzufrieden mit ihren Entwicklungschancen sind, stieg dabei innerhalb eines halben Jahres deutlich: von elf Prozent im Frühjahr auf nun 16 Prozent.

Doch deshalb ins kalte Wasser springen und als freier Mitarbeiter jobben oder ein eigenes Geschäft gründen? Für rund 70 Prozent der Befragten ist das keine Alternative. Zu riskant, war die häufigste Antwort. 18 Prozent betonten dagegen, dass die Selbständigkeit für sie eine attraktive Beschäftigungsform ist. In Ostdeutschland sind es sogar 23 Prozent. Mehr als jeder Dritte schätzt jedoch, dass Pläne für die Selbständigkeit kompliziert umzusetzen sind. Zudem werden die Rahmenbedingungen mehrheitlich als wenig förderlich bewertet.

“Dass derzeit viele Menschen den konkreten Schritt in die Selbständigkeit scheuen, zeigt, dass erprobte Modelle für eine selbständige Tätigkeit in Deutschland noch wenig bekannt sind”, schlussfolgert Amway-Chef Dimitri van den Oever.

Junge gründen häufiger

Natürlich spielt die aktuelle Lebenssituation eine große Rolle: Wer bereits arbeitslos ist oder nur noch verkürzt arbeiten kann, der überlegt sich eher, nebenbei noch frei etwas dazu zu verdienen. Wer noch unverheiratet oder ohne finanzielle Belastungen ist, tut sich damit ebenfalls leichter, als ein langjährig Beschäftigter mit Haus und Familie. Grundsätzlich sind jüngere Beschäftigte gründungswilliger als ältere. Männer sind eher bereit dazu als Frauen, so die Studie.

Gerade 14- bis 29-Jährige stehen der Selbständigkeit auffallend positiv gegenüber. Um ihre Träume von einem selbstbestimmten Berufsleben zu verwirklichen, haben sich sieben Prozent ganz sicher vorgenommen, beruflich auf eigenen Füßen stehen zu wollen.

Auf Netz und doppelten Boden zu verzichten, ist für viele jedoch keine Option. Die meisten visieren daher die Selbständigkeit im Nebenerwerb an (80 Prozent). Fast ein Drittel der Befragten sieht dies als guten Einstieg in eine spätere hauptberufliche Tätigkeit.

Motiviert wird der Schritt in die Selbständigkeit vor allem vom Wunsch, etwas dazu zu verdienen, aber auch Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung spielen eine Rolle. Frauen sehen zudem die Möglichkeiten Familie und Beruf flexibler zu kombinieren. Vor allem mittlere Einkommensschichten stehen einer Selbständigkeit im Nebenberuf aufgeschlossen gegenüber.

Dietmar Harhoff, Direktor des Entrepreneurship Centers an der LMU, fordert mit Blick auf die Studie, das Unternehmertum zu stärken und “eine Kultur des unternehmerischen Handelns und Denkens zu fördern, denn diese ist der zentrale Motor der Wissensgesellschaft”. Das Zentrum der LMU sieht eine seiner wichtigsten Aufgaben darin, genau dazu beitragen.

Die Studie “Zukunft Selbständigkeit” erfasst die Angaben von 900 Voll- und Teilzeit-Beschäftigten in Deutschland zu beruflichen Veränderungen und zur Selbständigkeit. Mehr Informationen unter: www.zukunft-selbstaendigkeit.de

Nach Materialien von FTD.de

Unternehmensbesteuerung

Unternehmenssteuern in der Schweiz

Was macht einen Steuerstandort eigentlich attraktiv? Natürlich die Höhe der Steuern, jedoch auch die Transparenz des Steuersystems, seine Komplexität sowie auch der notwendige administrative Zeitaufwand, um die Steuern ordnungsgemäß zu entrichten. All das wird in der internationalen „ease of paying taxes“-Rangliste berücksichtigt,  in der die Schweiz weltweit auf dem 15. Platz und innerhalb Europa auf dem 4. Platz rangiert.

Die weltweiten Top-5-Staaten innerhalb der “ease of paying taxes”-Rangliste sind die Malediven auf Platz 1, gefolgt von Singapur, Hongkong, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman und Irland. Am aufwendigsten ist es für Unternehmen in Venezuela, in der Zentralafrikanischen Republik, in der Demokratischen Republik Kongo, in der Ukraine und in Weissrussland, Steuern zu zahlen (Plätze 174 bis 178). In der EU sind die Unterschiede frappant: Während Irland (6), Grossbritannien (12) und Dänemark (13) in den Top-15-Staaten rangieren, sind drei andere EU-Staaten im letzten Drittel der “ease of paying taxes”-Rangliste zu finden: Polen (125), Ungarn (127) und Rumänien (134).

Im europäischen Raum weist nur Irland eine um 0,2 % niedrigere Gesamtsteuerbelastung („Total Tax Rate“) auf. Die Schweiz lässt somit auch sämtliche osteuropäischen und baltischen Staaten hinter sich, die zwar mitunter über eine nominell tiefere Gewinnsteuerrate verfügen, unter Berücksichtigung der Gesamtabgabenlast wie Kapitalsteuern, Sozialversicherungs-, Zoll-, Transport- und Umweltabgaben jedoch zurückfallen.

Sehr gut schneidet die Schweiz auch beim Stundenaufwand für die Einhaltung der Steuervorschriften ab und kommt mit den 63 Stunden pro Jahr in Europa auf Rang 2 hinter Luxemburg und weltweit auf Platz 6. Laut der Studie „Paying Taxes 2008 – The global picture“ des PricewaterhouseCoopers (PwC) und der Weltbank wird der administrative Zeitaufwand durch komplizierte Compliance-Verfahren und eine Mehrzahl an verschiedenen Unternehmenssteuern beeinflusst. Wie genau, erklärt Armin Marti, Partner Steuer- und Rechtsberatung bei PwC Schweiz: “Im globalen Durchschnitt wenden Unternehmen 56 Tage für die Einhaltung der Steuer-vorschriften auf. In der Schweiz ist der Zeitaufwand mit 63 Stunden im Vergleich tief, obwohl die Zahl der verschiedenen Steuern für Unternehmen in der Schweiz nicht besonders gering ist: Die Schweiz liegt mit 24 verschiedenen Steuerarten auf Rang 68. Der administrative Zeitaufwand für die Steuern ist in den Ländern sehr unterschiedlich. Compliance-Richtlinien können einen entscheidenden Einfluss auf das “ease of paying taxes”- Ranking haben. So ist Schweden, das für hohe Steuern bekannt ist, aufgrund des geringen administrativen Aufwands im vorderen Drittel zu finden. In Schweden und anderen Ländern wie Norwegen, Singapur, Lettland, Mauritius, Neuseeland, Grossbritannien und Portugal können Unternehmen ihre Steuerdeklarationen online ausfüllen, was Zeit spart. Am größten ist der administrative Aufwand in Lateinamerika, Osteuropa und Zentralasien.“

Die Studie “Paying Taxes 2008 – The global picture” hat  Steuersysteme von 178 Ländern miteinander verglichen. Über die Hälfte der untersuchten Staaten hat ihr Steuersystem in den letzten Jahren modernisiert. Die meisten Reformen fanden in den Jahren 2006 und 2007 in Osteuropa und Zentralasien statt, trotzdem sind in diesen Regionen und in Afrika die Steuern noch immer am höchsten. Als häufigste Reformmaßnahme, in 27 Ländern, wurde 2008 die Körperschaftssteuer für Unternehmen gesenkt. So auch in der Schweiz bringt die Unternehmensteuerreform 2008 mit der Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 25 % auf 15 %, mit der Einführung einer Zinsschranke von 30 % bei einer Freigrenze von 1 Mio. € (bei gleichzeitigem Wegfall der bisherigen Bestimmungen zur Gesellschafter-Fremdfinanzierung in § 8a KStG) sowie der Einführung der Abgeltungsteuer und des Teileinkünfteverfahrens erhebliche Veränderungen für die Besteuerung von Körperschaften und deren Anteilseignern.

Die Neuregelungen gelten ab 2008 bzw. 2009.

Quellen: www.godmode-trader.deJustLanded

Es gibt Dienstleister, die bei einer Firmengründung sehr hilfreich sein können, auch bei der Domizilgewährung in Zürich, Wollerau (Kanton Schwyz) oder Zug. Angeboten wird etwa bei Start-ups eine ganzheitliche Gründungsberatung – von der Gestaltung des Firmennamens über Rechts-, Versicherungs- und Steuerberatung bis zur Gestaltung des Business Plans, Abwicklung der Firmen­gründung und Kontrolle über den Status der Firmengründung.

Nähere Infos zu den Kosten der Dienstleistungen  hier

Unternehmensgründungen in der Schweiz sind von jeher dank liberalen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft attraktiv gewesen.  Die Handels- und Gewerbefreiheit der schweizerischen Bundesverfassung, gepaart mit geringer Regelungsdichte, schafft ideale Voraussetzungen auch für Ausländer, um in der Schweiz wirtschaftliche Aktivitäten dauerhaft und mit Erfolg zu gestalten.

01_DEU_kantone_schweiz

Zug ist der finanzstärkste Kanton der Schweiz mit einer vorbildlichen Steuerpolitik für natürliche und juristische Personen. Die gut ausgebaute Infrastruktur in den Bereichen Bankwesen, Treuhand, Vermögensverwaltung, Rechts- und Steuerberatung wird den Ansprüchen internationaler Geschäftstätigkeit vollumfänglich gerecht.

Das Steuergefälle in der Schweiz ist extrem. Das drückt sich sowohl in Grundstückspreisen als auch bei Firmengründungen aus. Der Kanton Obwalden, finanziell eher schwach auf der Brust, hat Zeichen gesetzt. Und siehe da: Sie wurden erkannt und befolgt.

Seit 2006 werden in diesem Innerschweizer Kanton nur 6,6 Prozent Unternehmenssteuer verlangt, die niedrigsten in der Schweiz. Und so sprossen im Jahr 2006 von Alpnach über Sarnen und Sachseln bis Engelberg 333 neue Firmen (eingetragen im Handelsregister) aus dem Boden. Das ist Rekord.

Der Steuervorteil eines Standorts ist ein wichtiger Entscheidungs­faktor bei einer Firmengründung oder Niederlassung in der Schweiz. Natürlich müssen auch Verkehrsverbindungen und Lebensqualität stimmen.

Mehr dazu hier

Unternehmen und private Personen werden auf drei verschiedenen Ebenen besteuert, auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene.

Unternehmen: Maßgeblich ist der Ort der Wertschöpfung, also der Firmensitz. Kein Geheimnis: Im Vergleich zu den Steuern in Deutschland sind diese in der Schweiz sehr niedrig. Die einheitliche Bundessteuer beträgt 7,83 Prozent des Gewinns (effektiver Satz). Die kantonalen Steuern sind sehr unterschiedlich und variieren je nach Standort:

  • kantonale Gewinnsteuer 4,4 bis 19 Prozent
  • kommunale Gewinnsteuer 4 bis 16 Prozent

Die Steuerbelastung kommt insgesamt auf etwa 16 bis 25 Prozent, kann sich aber durch Steueroptimierung bis zu 10 Prozent ver­mindern.

Private Personen: Private Personen sind an ihrem Wohnort steuerpflichtig. Der Bund erhebt eine Einkommenssteuer über 11,5 Prozent, Kantone und Gemeinden beanspruchen 5 bis 13 Prozent bei einem steuerbaren Einkommen von 50.000 Franken, 11 bis 27 Prozent beispielsweise bei einem Einkommen von 500.000 Franken.

Näheres dazu unter: LCG-Swiss-Consult.ch

Kategorien